Das Schicksal von zwei Nekos

Das Schicksal von zwei Nekos

Setzt euch, spitzt die Lauscher – denn dies ist eine Geschichte von Zufall, Schicksal und zwei Nekos, die sich nie gesucht, aber gefunden haben.

Alles fing an einem ganz normalen Tag an.

Ein Neko wusste nichts mit sich anzufangen. Die Welt Eorzeas lag offen vor ihm, doch sein Herz verlangte nach mehr als Alltag und Routine. So dachte er sich, er betrete die geheimen und mystischen Gewölbe ganz alleine – ohne Gefährten, ohne Plan, nur mit Neugier und Mut bewaffnet.

Er wusste nicht, was auf ihn zukommen würde.

So betrat er das untergegangene Reich Sil’dih, dessen Ruinen tief unter den Sanden Thanlans verborgen lagen. Ein Ort voller vergessener Mythen, alter Magie und Geschichten, die selbst die Gelehrten von Ul’dah nur flüsternd erwähnten. Am Anfang war es für ihn noch relativ einfach. Die Hallen wirkten verlassen, nur das Echo seiner Schritte begleitete ihn. Doch dann geschah es.

Er traf auf Silkie.

Die Neko wusste nicht, was zu tun war, und geriet in große Panik. Silkie, die verdrehte Wächterin Sil’dihs, zögerte keinen Augenblick. Sie griff sofort an und traf die Neko schwer am rechten Bein.

Er hatte keine Chance, den nächsten Angriff zu parieren, und fiel mit einem dumpfen Knall auf den Boden der Arena.

Voller Schmerz und Angst nahm die Neko ihr Ableben in Kauf. Er schloss die Augen, als Silkie zum nächsten, tödlichen Schlag ansetzte.

Doch dann – Ein greller Blitz erhellte die gesamte Arena.

Die verängstigte Neko spürte plötzlich ein warmes, belebendes Gefühl, das ihn umhüllte. Magie lag in der Luft – alt, mächtig und vertraut. Als er die Augen wieder öffnete, stand eine andere Neko schützend vor ihm.

Mit einer fließenden Bewegung wehrte sie Silkies Angriff ab. „Nimm meine Hand“, sagte die fremde Neko ruhig, fast sanft. Und er tat es.

Ihr Antlitz war gigantisch. Hinter ihrem Rücken erschien eine große Sense, geformt aus gebündelter Ätherenergie. Ihre Augen funkelten vor Kraft, Entschlossenheit und einem Wissen, das nur jene besaßen, die bereits viele Kämpfe überlebt hatten. Ihre Hand umschloss fest und kraftvoll den Schaft der Sense – und ebenso fest hielt sie die seine. Gemeinsam stellten sie sich Silkie entgegen.

„Danke! Woher wusstest du, dass ich hier bin?“ fragte die gerettete Neko neugierig, noch immer außer Atem.

„Ich habe gesehen, dass du ganz alleine ins Gewölbe gelaufen bist“, antwortete sie. „Ich wollte sichergehen, dass du hier lebend wieder rauskommst.“ Und so fiel Silkie, besiegt durch Mut, Vertrauen und den Willen zweier Fremder. Dies war der Tag, an dem sich zwei Nekos gefunden haben.

Fortan erlebten sie viele gemeinsame Abenteuer. Ihre Reisen führten sie durch Deep Dungeons, über vergessene Schatzkarten, hinein in Mythen und Legenden, die längst als verloren galten. Sie trotzten uralten Wächterwesen, entdeckten Relikte vergangener Zeitalter und schrieben ihre eigenen Geschichten in die Chroniken Eorzeas. Ein Bund des Abenteuers war geschlossen.

Sie hatten sich nie gesucht – aber durch einen glücklichen Zufall gefunden.

Und manchmal, so sagen die Gelehrten, ist genau das der Ursprung der größten Legenden.

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