Zwischen Hoffnung und Verzweiflung: Yuuki und die Flügel

Zwischen Hoffnung und Verzweiflung: Yuuki und die Flügel

Alles begann mit der Ankunft auf dem neuen Kontinent Tural.

Für Yuuki, eine stets in Pink gekleidete Miqo’te und leidenschaftliche Abenteurerin, war sofort klar: Dieser Kontinent würde bis ins kleinste Detail erkundet werden. Kein Schatz, kein Relikt und erst recht kein noch so winziges Collectible durfte ihren Pfoten entgehen. Sammeln war nicht nur eine Leidenschaft – es war ihre Bestimmung.

Gemeinsam mit Wuk La Mat verbrachte Yuuki unzählige Stunden damit, sie auf ihrem Weg zur Krone des Mutes zu unterstützen. Über Berge und durch Täler führten ihre Reisen, Gefahren wurden bezwungen, Prüfungen gemeistert. Schließlich standen sie vor der ersten großen Katastrophe: Valigarmanda.

Für Yuuki, die den Umgang mit tödlichen Bedrohungen gewohnt war, schien der Kampf zunächst fast schon routiniert. Doch Tural wäre nicht Tural, wenn es dabei geblieben wäre. Eine noch gefährlichere Version der Katastrophe stellte sich ihnen entgegen. Mit Geduld, Übung und eisernem Willen fiel jedoch auch dieses Ungetüm.

Und dann geschah es.

Aus den Überresten der geflügelten Katastrophe offenbarte sich etwas Neues, etwas Seltenes – Flügel. Ein Reittier. Ein Traum.

Von diesem Moment an war Yukkis Ziel klar. Diese Flügel würden ihr gehören. Und so stellte sie sich Valigarmanda nicht einmal, nicht zehnmal, sondern 98 Mal entgegen, bis sie endlich ihre wohlverdiente Belohnung in den Händen hielt.

Doch Zufriedenheit war für Yuuki nur von kurzer Dauer.

Mit den ersten Flügeln auf dem Rücken machte sie sich sofort daran, auch die übrigen ihrer Art zu sammeln. Monat um Monat verging, während sie den eifersüchtigen Bruder Wuk La Mats ganze 47 Mal bezwang und der falschen Königin 25 Mal gegenübertrat.

Übermütig scherzte sie eines Tages gegenüber ihren Freunden:

Bei meinem Glück bekomme ich die nächsten Wings bestimmt nach zwölf Kills.

Ein Zwinkern begleitete die Worte.

Sie ahnte nicht, dass sie damit das Schicksal herausforderte.

Denn dann trat Zelenia auf den Plan.

Voller Selbstvertrauen stürzte sich die kleine Miqo’te in den Kampf – ohne zu wissen, wie lange sie dieser Ort festhalten würde. Tage vergingen. Dann Wochen. Das Würfelglück war gnadenlos. Erst nach unglaublichen 200 Siegen erschienen endlich die ersehnten Flügel. Erschöpft, ausgelaugt und beinahe verzweifelt, war die Freude am Ende dennoch überwältigend. Eine Last fiel von ihr ab.

Doch Ruhe war Yuukis Weg nie.

Schon lauerte der nächste Gegner: die personifizierte Angst vor dem Tod selbst – Necron. Wieder hieß es kämpfen, hoffen, beten. Und wieder half nichts davon. 92 Siege waren nötig, bevor auch diese Flügel endlich ihr Eigen wurden.

Man hätte meinen können, Yuuki würde nun aufgeben. Doch Aufgeben kam für sie nicht in Frage. Selbst wenn es 800 Kills gebraucht hätte – sie hätte weitergemacht.

Voller Vorfreude stürzte sie sich schließlich in den nächsten Kampf. Doch diesmal war etwas anders.

Der neue Feind war… ein Zug.

Doomtrain.

Zunächst schien es, als würde es diesmal gar keine Flügel geben. Doch dann – Hoffnung. Flügel. Wieder. Und wieder meinte es das Glück nicht gut mit ihr. Bis heute kämpft Yuuki unermüdlich gegen den verfluchten Zug. Über 150 Siege sind es inzwischen, und noch immer fehlt der erlösende Moment.

Doch eines ist sicher:
Yuuki wird nicht aufhören.

Denn irgendwo, in einer noch fernen Zukunft, warten auch diese Flügel auf sie.
Und bis dahin wird die kleine Miqo’te weiterkämpfen – zwischen Hoffnung und Verzweiflung.

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